Jedes Jahr passieren vielen Lernenden Unfälle bei der Arbeit. Darum ist es wichtig, dass du dich schützt, indem du dich an die Sicherheitsvorschriften hältst und beispielsweise deine Schutzausrüstung trägst. Wenn du bei der Arbeit in eine Situation gerätst, in der du dich unsicher oder gefährdet fühlst, sprich es an. Denn keine Arbeit ist so wichtig, dass sie deine Sicherheit gefährden darf. Gemäss dem Gesetz haben Lehrbetriebe für die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmenden zu sorgen. Dazu müssen sie gewisse Vorschriften befolgen und Massnahmen ergreifen. Gewisse Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten (ArGV 5). Manche davon sind aber nötig für das Erlernen des Berufs. Für diese Tätigkeiten gelten besondere Schutzmassnahmen, die im Bildungsplan umschrieben sein müssen. An wen kann ich mich wenden, wenn ich auf potenzielle Risiken oder Unfallgefahren stosse? Informiere deine/n Berufsbildner/in, wenn du an deinem Arbeitsplatz gesundheitsschädigende oder gefährliche Mängel feststellst. Wenn die Risiken nicht beseitigt werden, solltest du das Arbeitsinspektorat oder deine Gewerkschaft informieren.
Jährlich erleiden 25‘000 Lernende einen Arbeitsunfall. Deshalb ist es wichtig:
• Schütze dich selbst: Halte die Sicherheitsregeln ein und trage z. B. deine Schutzkleidung.
• Sprich Probleme an: Wenn du dich unsicher oder gefährdet fühlst, sage es sofort. Keine Arbeit ist wichtiger als deine Sicherheit.
• Dein Betrieb ist verantwortlich: Laut Gesetz muss er für deine Sicherheit und Gesundheit sorgen und bestimmte Vorschriften einhalten (ArGV 5).
• Besondere Regeln für Jugendliche: Manche Arbeiten sind verboten, andere nur mit besonderen Schutzmaßnahmen erlaubt.
Wenn du Gefahren siehst:
• Sag es zuerst deinem Berufsbildner/deiner Berufsbildnerin.
• Wenn sich nichts ändert, informiere das Arbeitsinspektorat oder deine Gewerkschaft.
